Hermann Hesse: Der Steppenwolf

Die wohltemperierte bürgerliche Zufriedenheit – Grundlage für bevorstehende politische Umbrüche und Krieg?
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Hermann Hesse, Literatur-Nobelpreisträger von 1946 zeichnet in seinem 1927 erstmals erschienenen Werk ein dunkel-düsteres Bild seiner Epoche.

Scharfe Kritik richtet Hermann Hesse gegen das Bürgertum, das bestrebt ist, sich allzu gemütlich einzurichten und notwendiges Engagement für zentrale gesellschaftliche Werte vermissen lässt – weit weg von ursprünglicher Natürlichkeit einerseits und vom erforderlichen Einsatz für gesellschaftlichen Fortschritt andererseits. Hesse ahnt den nächsten Krieg voraus und benennt als Kriegsgründe niedere Beweggründe wie Mordlust.

Etliche der von Hesse beschriebenen Bilder scheinen epochenunabhängig Geltung beanspruchen zu können – besonders für Zeiten, in denen sich Umbrüche andeuten. Hoffnung auf eine individuelle Weiterentwicklung ergibt sich aus den zahlreichen Teildimensionen einer Persönlichkeit, die sich vielfältig miteinander kombinieren lassen und damit immer wieder Neues ermöglichen.
Preis: EUR 9,00

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